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Blender Projekt EF Informatik 2023-2024 - Laith Ben Yacoub
In meinem Blender Projekt werde ich einen analogen Synthesizer anhand meiner Lieblingsmodelle konzipieren. Die Inspirationsmodelle sind der Roland SH-101, Casio PT-30 31-Key Mini Synthesizer und Arturia MicroBrute SE. Aufgrund der Komplexität der jeweiligen Modelle habe ich mir vorgenommen, mein eigenes Modell vereinfacht zu bauen und mich auf die Strukturierung des Synthesizers zu konzentrieren, und falls ich noch mehr einbauen will, erlaubt mir dieser Plan noch später mehr einbauen zu können. Offensichtlich wird mein Modell keine wirkliche Funktionalität haben; da braucht es mehr als Blender.
Anfangs habe ich mich ein bisschen mit den grundlegenden Funktionen auseinandergesetzt, damit ich verstehe, wie dieses Programm funktioniert. Für mein Projekt werde ich jedoch ein Keyboard Modellierung-Tutorial als Stützrad verwenden (Link zum Video).
Konzipierung
Für mein Modell habe ich viele äusserliche Aspekte des Roland SH-101 genommen, vor Allem die Farbe, Proportionen und Grösse (auch den Sound, aber den kann ich leider nicht einbauen), da ich diesen am besten designed finde. Zudem mag ich den eingebauten Lautsprecher beim Casio PT-30, weil er nostalgisch und analog wirkt, was ich an diesen Synthesizer schön finde. Vom Arturia MicroBrute SE nehme ich die Modulierknöpfe aufgrund ihres Designs. Somit kann ich von meinen drei Lieblingsmodellen mein eigenes Modell erstellen.
Spezifikationen
Mein Synthesizer-Modell besteht aus 32 Tasten, worunter 19 weisse und 13 schwarze Tasten sind. Der Modulationsbereich hat 6 Modulierknöpfe, 4 Fader und ein Modwheel, wobei noch daneben ein Bildschirm Angaben bezüglich den Wellenformen (Waveforms) und der Modulation gibt. Ausserdem hat der Synthesizer einen kleinen Lautsprecher, sowie RCA-Kabel Inputs und natürlich einen Stromanschluss, damit es realistisch aussieht. Ich habe mich entschieden nicht die innere elektronische Architektur der Synthesizer nachzubauen, weil es zu detailliert sein müsste und werde deshalb nur eine „Schale“ modellieren.
Arbeitsprozess
Zu aller erst habe ich mithilfe des Videos die Grundstruktur der Tasten modelliert und dann arrangiert, sodass 32 Tasten (19 weisse und 13 schwarze) vorhanden sind, wie beim Roland SH-101. Danach kam der Rahmen des Synthesizers. Eine einfache Plane Mesh zur erwünschten Grösse skaliert und bearbeitet. Die Schwierigkeit bestand darin, den Rahmen so zuzuschneiden, dass es genug Leerraum für die Tasten gab.
Als der Rahmen gefertigt war, habe ich einen kleinen Absatz auf die Fläche des Rahmens gebaut, wo dann die Modulationseingaben platziert sein werden. Da habe ich mich auch vom Roland SH-101 inspirieren lassen. Als ich zu Beginn meinen Synthesizer konzipiert hatte, wollte ich den ganzen Absatz mit Knöpfen und Hebeln bedecken, jedoch fand ich es zu überlastend und entschied mich einen eingebauten Lautsprecher in den Absatz einzubauen. Das Design für den Lautsprecher habe ich vom Casio PT-31 übernommen und dann mithilfe eines Arrays von dünnen Quadern gebaut.
Die Knöpfe waren relativ einfach zu modellieren, da ich nur einen kleinen Zylinder „gebevelt“ und dessen Fläche Rillen gegeben habe. Um eine genaue Platzierung zu erhalten, benutzte ich einen Array.
Direkt unter den Knöpfen kamen die Faders für die Oszillatoren. Ein Synthesizer hat mehrere Oszillatoren, damit ein neues Signal durch das Addieren verschiedener Wellen entsteht. Mein Synthesizer hat drei davon und pro Oszillator kann man dann mit den Drehknöpfen die Welle modulieren, was dann als Effekt wahrgenommen wird, wie z.B. ein Frequenzfilter oder eine Reverberation, die den Ton lang und breit macht. Der Fader stellt die Basiswelle des Oszillators ein, die in einem Spektrum zwischen einer Sinus- und Rechteckwelle liegt. Das Endsignal des Synthesizers ist die Addition dieser Wellen und dazu noch die Modulation der zahlreichen Effekte.
Für den Fader habe ich ein dünnes, rechteckiges Loch in den Körper des Absatzes gemacht und dann einen dünnen Stab mit Griff darin platziert. Diese waren relativ einfach zu machen mit dem Boolean Modifier. Danach kamen sogenannte „Sample Pads“, die einen Sound auf einen Knopf speicherten und dann beim Abdrücken abspielten. Jedoch fand ich schlussendlich diese Idee nicht passend, da herkömmliche analoge Synthesizer diese Funktion nicht haben. Deswegen hatte ich mich entschieden, mehr Drehknöpfe einzubauen, um mehr Effekte zu haben. Diese habe ich dann eingebaut.
Jetzt waren die Drehknöpfe, Modwheels und der Bildschirm eingebaut, aber etwas fehlte noch: Die Markierungen. Bei den Knöpfen, Faders, Modwheels und generell alle Teile fehlten die Bezeichnungen für ihre Funktion. Ich habe mithilfe von Image-Plane Mesh und Text Mesh angeschrieben. Die Knopf- und Fadermarkierungen sowie die Sinus- bzw. Rechteckwellen habe ich selber in Photoshop (Photopea.com) dargestellt. Das Logo war eine Text-Mesh mit dem Xcelsion Font (Link: https://www.fontspace.com/xcelsion-font-f32981). Ich hatte nun viele Markierungen, aber es fehlte immer noch etwas: Trennungen. Beim Roland SH-101


